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Die Chancen stehen gut: Das Doberan-Marketing-Projekt der Jade-Hochschule

Auch wenn die letzte Woche veröffentlichte Liste der Schwächen lang ist, soll sie nicht entmutigen. Denn das „O“ steht für Opportunities, also Chancen und die sehen die Jade-Studenten durchaus. Prof. Dr. Vogel würden diese Zeilen freuen: „Das Interesse an Gesundheitsreisen insbesondere an Wellnessreisen hat in den letzten Jahren zugenommen. Durch Prädikatisierung bietet Bad Doberan die besten Voraussetzungen für einen Gesundheitsurlaub. Des Weiteren konnte eine allgemeine Zunahme von Reiseregelmäßigkeit- und häufigkeit auf dem Markt festgestellt werden. Außerdem hat sich das Realeinkommen der Bevölkerung erhöht und die frei verfügbare Zeit hat zugenommen. Die Aufgabe ist es nun, die Reisenden durch gezieltes Marketing aufmerksam zu machen und für sich zu gewinnen.“ Die Studenten zitieren eine Statistik mit Mehrfachnennungen: 50% der Reisenden wollen im Urlaub Zeit mit Familie oder Freunden verbringen und 57% sich entspannen. Heiligendamm hat Voraussetzungen für Ruhe und Entspannung und Bad Doberan für Aktivitäten, wie Sommerrodelbahn, Sport- und Freizeithaus, Pedelec-Verleih, Surf- und Kiteschule und Gestüt. Die Gäste sind falsch verteilt: Kurzurlauber aus der Stadt müssen ins Seebad gelockt werden, Langzeiturlauber von dort in die Stadt. Auch die Nähe der Seebäder zueinander ist eine Chance: Ein gutes Netzwerk würde die Gäste verteilen. Gerade Kreuzfahrer sollen wir anlocken, denn 4% internationale Gäste sind wenig. Ausbaufähig ist die Vermarktung als erstes deutsches Seebad: Hier muss mehr mit und am Meer entstehen, am besten etwas Einzigartiges. In dem Zusammenhang rät ein Team auch, die Weltkulturerbe-Bewerbung des Münsters weiter zu verfolgen. Große Chancen sehen die Studenten in den Kurkliniken und die Natur als wichtigsten Ausbaufaktor, natürlich ohne „Bauen“ zu meinen. Ein Team schreibt: „Für Bad Doberan ist es nun wichtig, die Stärken auszubauen, um die Chancen auf dem Markt zu nutzen. Demgegenüber sollten die Schwächen reduziert werden, um den Risiken entgegenzuwirken. Zusätzlich muss überlegt werden, ob es sich wirtschaftlich rentiert, die internen Schwächen zu beheben, um die Chancen auf dem Markt besser nutzen zu können“. Die Ideen der Studenten erfahren Sie am nächsten Samstag.

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