Das müssen Sie gesehen haben: Sehenswürdigkeiten in Bad Doberan.

Molli, Münster, Moor und Meer – die drei „Ms“ beschreiben die Bad Doberaner Sehenswürdigkeiten. Doch es gibt noch viel mehr zu sehen in der Stadt, in der die Christianisierung Mecklenburgs und der Bädertourismus seinen Lauf nahmen. Welche Sehenswürdigkeiten es in Bad Doberan gibt, erfahren Sie hier.

 

Münster und Kloster Bad Doberan

Die Wiege der Stadt Bad Doberan ist das Doberaner Münster. Wobei das nicht ganz richtig ist: Die erste Klostergründung erfolgte 1171 in Althof, dem südlichen Ortsteil Bad Doberans. Dort finden Sie heute noch die später neu gebaute Kapelle und die Ruine der Klosterscheune. Sogar den Opferstein gibt es noch, auf dem die Erstbesiedlung im Slawenaufstand von 1179 ihr blutiges Ende nahm. Mehr Infos zu Althof gibt es weiter unten.

Das Doberaner Münster wurde 1186 an einer von Gott gegebenen Stelle neu errichtet und florierte zum größten und reichsten Kloster des Landes. Sie finden heute noch außer dem Kloster mit dem floral nachgebildeten Kreuzgang das Beinhaus, das Kornhaus, die Ruine des Wirtschaftshauses samt funktionierender Backhausmühle, das Torhaus und die Ruine der Wollscheune.

Umgeben ist all das von einer 1,4 Kilometer langen Klostermauer und außer den historischen gibt es auch neuere Bauten im Klostergelände. Das Küsterhaus, Jagdhaus, Forsthaus, Amtshaus, Hausmeisterhaus und der Marstall und Hengstenstall stammen aus der Zeit nach der Auflösung des Klosters.

Im Klostergelände gibt es darüber hinaus auch einen alten Friedhof, einen Kräutergarten, einen Spielplatz, einen Trimm-dich-Pfad und einen Park.

Im Kornhaus befindet sich ein Café, im Torhaus ein Klosterladen und eine Gaststätte und im Marstall interessante Geschäfte.

 

Stadt- und Bäder-Museum Möckelhaus

Direkt am Klostergelände hatte sich der Kirchensanierer und Hofbaumeister Gotthilf Ludwig Möckel seine eigenwillige neogotische Villa gebaut.

Sie beherbergt heute nicht nur ein wunderschönes Standesamt, sondern auch das Stadt- und Bädermuseum, das randvoll gefüllt ist mit Informationen, Bildern und Gegenständen aus der Stadtgeschichte und der Geschichte des ersten deutschen Seebades. Infos gibt es hier.

 

Sommerresidenz rund um den Kamp

Gleich neben dem alten roten Doberan liegt das strahlend weiße mit den großen herrschaftlichen Bauten der Großherzoglichen Sommerresidenz. Angefangen hatte alles 1796 mit dem Bau des ersten Logierhauses am Kamp.

Das rechte der weißen Häuser mit überpinselten Fachwerk ist das älteste Hotel Mecklenburgs. Auch heute ist das Friedrich-Franz-Palais ein Traditionshotel, das sich besonders der Liebe zu Oldtimern verschrieben hat.

Links davon entstand alsbald der „Salon“ mit Speisesaal, Kaufläden und dem später angebauten Festsaal. Das Salongebäude ist heute ein Teil der Kreisverwaltung. Bad Doberan war bis 2011 Kreisstadt und nach der Zusammenlegung der Landkreise Bad Doberan und Güstrow zum Landkreis Rostock ist aus Platzgründen ein großer Teil der Verwaltung in Bad Doberan verblieben. Der Festsaal kann aber bei Stadtführungen und während der Kulturnacht im Oktober besichtigt werden.

Ganz links thront das Großherzogliche Palais. Das war das Sommerhaus der Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin seit Friedrich Franz I., dessen Bildnis Sie übrigens sehen, wenn Sie zwischen dem Salongebäude und dem Palais die Treppe zur Straße nehmen. Hinter dem Konterfei befand sich sein Arbeitszimmer.

Auch hier wird das Gebäude vom Landkreis genutzt und auch hier führen die Gästeführer bei den Stadtführungen und zur Kulturnacht in den wunderbaren Ovalen Saal.

Gegenüber auf dem Kamp stehen zwei Pavillons. Der Baumeister Carl Theodor Severin hat sie im Auftrag von Friedrich Franz I. errichtet, der wohl im Exil in Altona solch einen Pavillon gesehen hat. Obwohl Severin sich auch hier am Klassizismus orientiert, nennt sich der Stil „Chinoserie“. Der kleinere Rote Pavillon ist eine Galerie und der große Weiße Pavillon ein Wiener Kaffeehaus.

Der Kamp selbst war ursprünglich eine Viehweide, um die herum sich die Höfe des Fleckens Doberan legten.

Im Zuge der Einrichtung der Sommerresidenz wurde der Kamp zum Park umfunktioniert und früher standen hier auch in der Saison Pagodenzelte und später feste Boutiquen, die aber später an Bedeutung verloren und abgerissen wurden.

Der Kamp ist heute das grüne Herz Bad Doberans und um ihn herum stehen außer dem schon beschriebenen klassizistischen Ensemble der Sommerresidenz auch Wohn- und Geschäftshäuser und Gaststätten, sowie das Rathaus mit der Touristinformation und der öffentlichen Toilette.

 

Alexandrinenplatz mit historischen Gebäuden

Südlich des Kamps erstreckt sich der Alexandrinenplatz. Schon immer war dies der wichtigste Platz der Stadt und Dreh- und Angelpunkt ins Umland, An ihm baute Baumeister Carl Theodor Severin sein Wohnhaus, aber kaum dass es fertig war, kaufte der Herzog es ihm für den Thronfolger ab. Darum heißt das Haus heute „Prinzen-Palais“ und die Bar „Prinzen-Bar“. Hotel ist das Traditionshaus erst seit ein paar Jahren – zu DDR-Zeiten diente es durchweg als Schulhaus.

Severin durfte sich schräg gegenüber ein neues Haus bauen, das unverkennbar ähnlich, aber kleiner ist. Nach dem Tod des Baumeisters, dessen Porträt heute am Eingang hängt, wurde das Haus zum Schwesternheim und wird heute noch als „Haus Gottesfrieden“ von der Kirche genutzt.

Etwas eingerückt befindet sich die Villa „Nizze“ des großherzoglichen Hofapothekers Adolf Nizze. Eigentlich schloss sein Haus mit dem Wohnhaus Severins in einer Linie ab, aber als er ein neues größeres Haus bauen wollte, verbot der Großherzog ihm, die Hofapotheke zu schließen, sodass Nizze sein neues Haus hinter dem alten bauen musste und das alte erst abreißen durfte, als die Apotheke in das neue Haus umgezogen war. Darum ist die Villa heute eingerückt und passend zu ihren mediterranen Stil gibt es einen schönen kleinen Park als Vorgarten.

Das Haus „Brügge“ links davon existierte wahrscheinlich schon vor den anderen Bauten und wurde optisch angepasst.

Auffällig ist, dass in der Lücke zwischen dem eigentlich barocken, aber weiß übertünchten Logierhaus und dem Prinzen-Palais drei rote Gebäude stehen. Diese sind erst nach 1880 entstanden.

 

Das prächtigste ist zweifellos das Friderico-Francisceum, also das Friedrich-Franz-Gymnasium, das seit je her die Funktion als Gymnasium (zu DDR-Zeiten Erweiterte Oberschule – EOS) erfüllt. Für diesen durch Gotthilf Ludwig Möckel realisierten Neubau wurde das bisherige klassizistische Theater abgerissen.

In Verbindung mit dem Schulbau entstanden daneben auch das Rektorenhaus und die Post, allerdings beide nicht durch Möckel, sondern Perdisch. Beide Gebäude beherbergen heute Wohnungen, Büros und Praxen, dasselbe gilt für die vorher genannten Häuser auf der gegenüberliegenden Seite.

Unter großen Bäumen liegt auf dem Alexandrinenplatz ein kleiner Park, der wegen seiner dreieckigen Form „Kleiner Kamp“ genannt wird. Hier kann man am Springbrunnen sitzen und den lebendigen Knotenpunkt der Stadt erleben.

Hinten halten die Busse, vorn die Bäderbahn und an der Spitze schaut die Büste von Frank Zappa auf den „Alex“. Der Sänger mit dem auffälligen Bart war nie in Bad Doberan gewesen, hat hier aber die größten Fans der Welt mit dem größten Franz-Zappa-Festival der Welt – der ZAPPANALE.

 

Eine Sehenswürdigkeit ist eigentlich auch das historische Moorbad, auch „Stahlbad“ genannt. Nach jahrelangem Leerstand und Brand in 2006 ist es heute nur noch eine Ruine. Es gibt seit 2015 einen neuen Eigentümer, der es sanieren möchte. Ebenfalls eine Sehenswürdigkeit ist der für die kleine Stadt riesige Bahnhof, dessen Größe dem Repräsentationsbedürfnis seiner Zeit entspricht.

Hier fährt auch die Mecklenburgische Bäderbahn „Molli“ ab. Zwischen dem Bahnhof und der Stadt liegt der Drümpel – ein bewaldeter Hügel, der früher als Versammlungsstätte genutzt wurde.

 

Molli-Bahn und Mollistraße

Die Bäderbahn „Molli“ dampft quer über den Alexandrinenplatz mitten in die Mollistraße und dann mitten durch die Stadt. Sie dient sogar als Straßenbahn – man kann zwischendurch aussteigen und später wieder einsteigen.

Die Mollistraße ist die Bummelmeile Bad Doberans mit vielen Geschäften, Cafés, Bäckereien, Gaststätten, Bars, Kneipen, Boutiquen und Dienstleistern. Diese Straße dürfen Sie nicht verpassen, wenn Sie in Bad Doberan sind und ein Foto von sich und Molli mittendrin ist ein Muss im Urlaubs-Fotoalbum.

Parallel zur Mollistraße verläuft am Kamp entlang auch eine Straße mit Wohn- und Geschäftshäusern. Eine Verbindung gibt es durch die Steinstraße neben der Fleischerei Timm.

Letztlich führen alle diese Straßen zur Severinstraße, an der auch das Rathaus steht, das einst als Posthaus und Silberbank diente. Auch hier lässt es sich gut bummeln.

 

Villenstraßen

Von der Mollistraße geht es geradewegs in die Goethestraße. Die Dampflok hält dort gerade erst angefahren gleich wieder an und für Ortsfremde ist es ein Schauspiel, wenn die Autofahrer erst den Weg für die Bahn frei machen und ihr dann gemächlich hinterherfahren, während vom letzten Waggon die Fahrgäste ihnen zuwinken.

Die Goethestraße ist die Prachtstraße von Bad Doberan. An ihr sind nach der Stadtrechtsverleihung von 1879 prachtvolle Villen auf großen Grundstücken entstanden.

In verschiedensten Stilen verschiedenster Privatiers, Rentiers und Pensionäre aus verschiedensten Teilen Deutschlands spricht diese Meile die Sprache der Geschichte der jungen Stadt Bad Doberan.

Die Goethestraße mündet in die Dammchaussee und während die Molli-Bahn links Volldampf Richtung Heiligendamm gibt, setzt sich rechts die Villenbebauung fort.

Auf noch größeren Grundstücken, fast schon in kleinen Parks und hinter den hohen Bäumen der prächtigsten Allee weit und breit.

Wenn Sie eine Stunde Zeit für einen Stadtspaziergang haben, dann sollten Sie die Runde Goethestraße – Dammchaussee – Beethovenstraße – Kamp nicht verpassen.

 

Ehm-Welk-Haus

In der Dammchausse – dort wo die Molligleise die Stadt verlassen – steht das Wohnhaus des bekannten mecklenburgischen Dichters Ehm Welk. Der Erfinder der „Heiden von Kummerow“ wohnte und lebte bis zu seinem Tod in Bad Doberan und vermachte sein Haus der Stadt als Haus für die Jugend. Nach einer umfangreichen Sanierung eröffnet das Haus 2019 wieder als Begegnungsstätte und Ehm-Welk-Museum.

 

Marktplatz und Altstadt

Wenn man vom Kamp aus durch die Severinstraße geht, kommt man über die Mollischienen geradewegs auf den Markt zu. Der Marktplatz ist außer am Markttag an den Donnerstagen oder zum Cityfest im Dezember eigentlich nur ein großer Platz mitten in der Stadt, auf dem man gut seinen Imbiss oder das Eis auf der Bank zu sich nehmen und sich etwas ausruhen kann.

Die Sehenswürdigkeit ist das Drumherum, denn der Marktplatz ist unter Großherzog Friedrich Franz I. planmäßig angelegt und durch Carl Theodor Severin im Stil des Klassizismus geprägt worden. Außer dem Circus in Putbus, dessen Bauherr Fürst Malte mehrmals in Doberan-Heiligendamm zu Gast war,  gibt es nirgends im Land ein solch zusammenhängendes klassizistisches Ensemble. Jedes Haus spricht dieselbe Formsprache und doch ist jedes Haus ein Unikat. Am Markt befinden sich Gaststätten und Imbisse, Geschäfte, Büros, Wohnungen und jede Menge Bankfilialen, weshalb der Markt auch das „Bankenviertel“ Bad Doberans genannt wird.

 

Tempelberg mit Wasserturm

Geht man am Markt die Nebenstraßen entlang, sieht man sehr schöne alte Häuser aus der Erstbesiedlung. Fast alle dieser Straßen haben auf der einen Straßenseite kleine geduckte Büdnereien und auf der anderen aneinandergereihte große Stadthäuser. Das spiegelt das Wachstum Bad Doberans wieder und ist sehr interessant anzusehen und es sind wahre Kleinode dabei.

Alle Wege führen irgendwie zur Friedhofstraße oder Dr.-Leber-Straße und diese zum Maxim-Gorki-Platz. Geht man dort zwischen den Häusern und dem Pflegeheim hindurch, gelangt man zu einer Treppe, die hoch zum Wasserturm führt, den man von jeder Stelle der Stadt irgendwie sieht, aber als Ortsfremder nicht weiß, wie man dort hinkommt.

Der Wasserturm steht neben der Stadtbebauung und ist über die Bergstraße zu erreichen. Rauf geht es nicht – der Turm ist im Privatbesitz. Dafür entsteht daneben ein schönes Café über den Dächern der Stadt und wenn Sie dort oben auf dem Tempelberg stehen, haben Sie einen tollen Ausblick auf die Stadt.

Tempelberg heißt der Berg übrigens, weil die Slawen hier oben eine heilige Stätte gehabt haben sollen. Zu Großherzogs Zeiten hieß der Berg „Jungfernberg“, weil dort gern die Jungfern wandelten – genau, wie beim Jungfernstieg in Hamburg.

 

Buchenberg mit Backenzahn

Auf der anderen Seite der Stadt befindet sich der Buchenberg und der ist nicht weniger schön, als der Tempelberg. Vom Buchenberg aus hat man einen Blick auf das Doberaner Münster und ist quasi auf Augenhöhe mit dem Dach des Chorkranzes.

Schon von Weitem sieht man das Kriegerdenkmal des 1. Weltkriegs, das wegen seiner eigenartigen Form „Backenzahn“ genannt wird. Ehr als der Bau existiert derzeit nicht, aber dafür gibt es eine schöne Aussicht.

 

Tipp: Noch höher hinaus geht es im Münster-Turm

Das Doberaner Münster bietet natürlich die beste Aussicht über Bad Doberan. Der Dachstuhl kann über eine Wendeltreppe bestiegen und besichtigt werden, inklusive der Glocken. Direkt in den Dachreiter kommen Sie nicht, aber das würde die grandiose Aussicht auch nicht mehr signifikant verbessern.

 

Galopprennbahn

Zwischen Bad Doberan und Heiligendamm liegt die älteste Galopprennbahn auf dem europäischen Kontinent. Hier fand 1803 das erste Rennen auf freiem Felde statt und 1822 begründete das reitsportbegeisterte Regentenpaar Paul Friedrich und Alexandrine den ersten Rennverein Deutschlands. Wenn im August die Doberaner Renntage starten und im Ostseemeeting Jockeys aus aller Welt um den Pokal kämpfen, geschieht dies immer noch auf freiem Felde mit wenigen Aufbauten – ganz so, wie anno 1803. Die Rennbahn erreicht man am Besten mit dem Fahrrad oder zu Fuß – der Molli hält dort nicht, der Bus hingegen schon. Mit dem Auto kommt man natürlich auch dorthin. Am meisten lohnt sich ein Rennbahn-Besuch zu den Renntagen, zur Schwanen-Rallye, wenn die Oldtimer sich dort treffen und zu den Festivals, wie der Zappanale oder dem Red Sun und Bubble Beat Festival. 

 

Ortsteile Althof und Heiligendamm

In Althof, direkt am südlichen Stadtrand, steht die Wiege Bad Doberans. Hier gründeten die Zisterziensermönche 1171 das erste Kloster Mecklenburgs und von hier aus christianisierten sie den Ostseeraum bis hin nach Dänemark und Polen.

Das währte nur kurz, denn 1179 fiel das Kloster dem Slawenaufstand zum Opfer und die Mönche und Konversen wurden ermordet und auf dem Opferstein vor der Kapelle geopfert. Doch 1186 kamen die Mönche wieder und gründeten ein neues Kloster. Der Standort sollte von Gott bestimmt sein – dort, wo Fürst Borwin einen Hirsch erlegt, sollte die neue Kirche stehen. Das gelang im Morast am heutigen Standort des Münsters und man war sich gar nicht so sicher, ob das ein geeigneter Bauplatz ist. Aus dem Gebüsch flog ein Schwan hervor und rief „dobre, dobre“ und die Slawen verstanden, dass es „gut, gut“ ist und so entstand die Kirche an diesem „dobre an“ – dem guten Platz.

In Althof brannten die Mönche die Ziegel, betrieben einen Wirtschaftshof und züchteten in der Nähe Fische. Später entstanden ein Herrenhaus, Katen und Büdnereien. In der erst im 19. Jahrhundert in heutiger Form wieder aufgebauten Kapelle befindet sich das Grab der Woizlawa, der Frau des ersten mecklenburgischen Herzogs Pribislaw.

Am Dorfteich steht die Ruine der Klosterscheune, in ihrer Art das älteste profane Gebäude Mecklenburgs und erst im 20. Jahrhundert zur Ruine geworden. Sie ist Schauplatz mittelalterlicher Handwerksmärkte, die von den engagierten Althöfern jährlich veranstaltet werden 

Hinter der Kapelle verläuft ein Weg in den Hütter Wohld. Das ist der Hanseatenweg, der einmal die wichtigste Verbindung zwischen den Hansestädten war. Heute ist er ein ausgewiesener Pilgerweg und gehört zum Jakobsweg. Darum hängen dort Schuhe in den Bäumen.

Die Sehenswürdigkeiten in Heiligendamm gibt es hier.

 

Die Umgebung nicht vergessen!

Alle diese Sehenswürdigkeiten befinden sich auf einem Fleck. Die Sehenswürdigkeiten in Heiligendamm gibt es hier noch einmal separat, weil der Ortsteil Heiligendamm 6 Kilometer von der Stadt entfernt liegt.

Aber es gibt in der unmittelbaren Umgebung Bad Doberans weitere wichtige Sehenswürdigkeiten, die direkt mit Bad Doberan zu tun haben. Außer die schon erwähnte Wiege Bad Doberans im Ortsteil Althof gibt es im benachbarten Hütten (zu Parkentin gehörend) die Hütter Klosterteiche, die von den Zisterziensermönchen zur Fischzucht angelegt wurden. Dorthin führt der Hanseatenweg, der nicht nur die wichtigste Handelsroute der Hanse im Ostseeraum war, sondern als Pilgerweg auch Teil des Jakobsweges durch das Baltikum ist.

Tempel im Quellental

In Hohenfelde gibt es das Glashäger Quellental, das schon die Mönche für den Betrieb einer Glashütte nutzen, weshalb es am Südrand zwischen Stülow und Retschow das Dorf Glashagen mit dem Ortsteil Hof Glashagen als eine Art Künstlerkolonie gibt. Überhaupt lädt das tiefe Urstromtal mit den hohen Hügeln zum Wandern ein.

In Retschow gibt es einen Denkmalhof in originalen mecklenburgischen Fachwerkhäusern, der anschaulich das Leben der mecklenburgischen Landbevölkerung vor 200 Jahren zeigt und in Vorder Bollhagen, das zu Bad Doberan gehört und zwischen der Stadt und Heiligendamm liegt, gibt es ein ganzes Biolandgut, das Demonstrations- und Konsultationsbetrieb für Biolandwirte ist und über einen eigenen Gutsladen verfügt.

Auf den Spuren der Schlösser, Herrenhäuser und Gutshäuser kommen sie um Klein Nienhagen, Groß Siemen und eine Gutshaus-Tour nicht umhin.

Ein Ausflug nach Bastorf zum höchsten Aussichtspunkt der Region auf dem Leuchtturm Buk lohnt sich ebenso, wie ein Besuch im größten Ostseebad Kühlungsborn.

Natürlich müssen Sie auch in der alten Hansestadt Rostock rund um den Stadthafen und die Kröpeliner Straße und im Ortsteil Warnemünde mit dem Kreuzfahrthafen am Neuen Strom und den alten Kapitänshäusern am Alten Strom, sowie dem Teepott, dem Leuchtturm und der Promenade gewesen sein. Das gehört zu Ihrem Urlaub mit dazu.

Das sind die markantesten Sehenswürdigkeiten in Bad Doberan. Wenn Sie finden, dass etwas anderes auch noch eine Sehenswürdigkeit ist, dann schreiben Sie doch einfach einen Kommentar!

Mehr Tipps gibt es hier: Ihr Urlaub hier.  

 

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