Ferienwohnungen in den neuen Villen der “Perlenkette” von Heiligendamm

Erstes deutsches Seebad, Weißer Stadt am Meer. Das ist seit 1793 die Adresse für Sommerfrische auf höchsten Niveau. Gegründet als Sommerresidenz der Großherzöge und des europäischen Adels ist Heiligendamm das, was für die Preußen Sanssouci und für die Sachsen Schloss Muskau war: Arkadien, die Gefilde der Seligen. Das Grand Hotel Heiligendamm erlangte 2007 zu Weltruhm, als die Staats- und Regierungschefs der G8 ihr Gipfeltreffen an der Ostsee abhielten. Fünf Sterne und ein Plus hat das sechs Häuser und ein Kinderhaus umfassende Luxushotel. Wer es sich leisten kann, wird von Kopf bis Fuß mit allen Sinnen verwöhnt.

Alle anderen stehen davor und bewundern das Weiße Paradies am Meer. Ihr Blick fällt auf die Villenreihe direkt an der Strandpromenade und wie gern würden sie doch dort eine Wohnung haben. Auch hier setzt das Geld den Träumen eine Grenze. Aber ein Stück Arkadien gibt es tatsächlich zu erschwinglichen Preisen. Derzeit sind vier Wohnungen in zwei neu sanierten Villen als Ferienwohnungen zu haben:

 

Villa Greif

Die zweite Villa der legendären “Perlenkette” wurde 1853-1854 als Logierhaus für vier Familien gebaut. Der Name “Greif” leitet sich von einem Wesen aus der Sagenwelt ab, das auch im Rostocker Stadtwappen und dem Namen der Stadt Greifwald zu finden ist. Seit 2017 strahlt es wieder im alten Glanz und mit einem Hauch von Italien. Heute gibt es sechs Wohnungen, von denen unter dem Dach zwei als Ferienwohnungen vermietet werden:

 

Villa “Greif” Wohnung 6

Ganz oben mit bestem Blick aufs Meer, die Promenade, die Seebrücke und die Hafeneinfahrt von Warnemünde erwartet Sie eine Drei-Raum-Wohnung mit großzügigen 70 Quadratmetern für bis zu vier Personen. 

Hier wachen Sie mit Meerblick auf und gehen mit Meerblick schlafen. Auch das Wohnzimmer liegt an der Seeseite und vom Balkon genießen Sie die untergehende Sonne. Hinten die Dachterrasse mit Blick auf das Severin-Palais und den Kurwald werden Sie von der Sonne geweckt. Auch hier gibt es ein Doppelbett. Elegante Designer-Möbel, Luxus-Küche und Tageslicht-Bad mit Whirlpool-Wanne stehen dem Komfort im Grand Hotel in nichts nach.

Diese Wohnung hat der ES-Autor selbst getestet. Lesen Sie den ausführlichen Bericht.

Preis: ab 1.846 EUR pro Woche bei e-domizil.de  

 

Villa “Greif” Wohnung 5

Gleich nebenan ist auch eine Ferienwohnung entstanden. Die markante Dachgaube, welche erst zu DDR-Zeiten entstanden ist, hat eine eigene Geschichte. Hier wurde als Dank an den Bitterfelder Chemiekombinat für die Beschaffung von Dünger und Pflanzenschutzmitteln eine Ferienwohnung unter dem Dach eingerichtet. Und damit die Gäste nicht nur in die Luft, sondern aufs Meer schauen konnten, baute man eine Dachgaube. Bei der Sanierung wurde sie einfach so gelassen und darum gibt es dort ein wunderschönes Wohnzimmer mit zwei riesigen Seeblick-Fenstern. 

Die Einrichtung mit hochwertigen Möbeln, maritimen Accessoires und einer Luxusküche verbindet Eleganz und Gemütlichkeit. Wohnen, Kochen und Essen gehen in der großzügigen 110 Quadratmeter großen Wohnung sanft ineinander über. Das Schlafzimmer befindet sich im Erker und bietet rundum kleine Fenster. Der Clou hier sind ein begehbarer Kleiderschrank, eine Badewanne und als Krönung eine eigene Sauna im Bad. Außerdem gibt es ein zweites WC.

Diese Wohnung richtet sich an Familien. Es gibt ein Kinderzimmer, das auch eindeutig als dieses zu erkennen ist. Eine Dachterrasse hat diese Wohnung nicht, aber einen Balkon mit einem Seeblick auf die Promenade, zum Grand Hotel, zur Seebrücke, zur Steilküste bis Kühlungsborn und in wundervolle Sonnenuntergänge. 

Preis: ab 2.040 EUR pro Woche bei e-domizil.de

 

Villa Möwe

Die dritte Villa der “Perlenkette” hat einen einprägsamen Namen, denn der kleine Fischbrötchen-Jäger gehört zum Urlaub einfach dazu. Entstanden ist es zur selben Zeit, wie Villa “Greif”, der Stil erinnert aber eher an die Alpen, als ans Mittelmeer. Durch viele Vereinfachungen und Umbauten erschien die Villa nicht mehr erhaltenswert und sollte abgerissen werden. Letztlich nahm man doch das, was von ihr übrig war und rekonstruierte sie zu dem Kunstwerk, das sie einmal war. Statt wie früher vier Familienwohnungen beherbergt Villa “Möwe” jetzt  sechs Familien. Der Clou sind die Studios im Souterrain. Davon stehen zwei als Ferienappartements zur Verfügung: 

 

Villa “Möwe” Wohnung 7

Ein Zimmer, 54 Quadratmeter, Küchenzeile, Esstisch, Doppelbett, Duschbad, Ankleide, Ausziehsofa, Sekretär, Terrasse und Parkplatz. Diese Wohnung hat alles, was Singles, Paare oder kleine Familien brauchen. Selbst als Arbeitszimmer als Ergänzung zur Ferienwohnung nebenan oder als Wohnung für Begleiter von Kurgästen ist die Wohnung denkbar. Platz gibt es schließlich ist genug.

Allerdings hat diese Wohnung keinen Seeblick, denn sie liegt im Souterrain. Durch das große Sprossenfenster und die davor liegende Terrasse kommt ausreichend Licht hinein und die helle Einrichtung macht das Wohnen gemütlich. Die Lage an der Westseite ermöglicht einen goldigen Tagesausklang. Für den Seeblick braucht man nur aus dem Haus zu gehen. Wem das reicht, der wird mit einem günstigen Preis belohnt, denn die Wohnung kostet nur fast die Hälfte der Ferienwohnungen mit Seeblick. 

Die Einrichtung des Apartments entspricht der in Wohnung 5 von Villa “Greif”. Elegante Designermöbel, eine hochwertige Küchenzeile und ein komfortables Bad stehen zur Verfügung.

Preis: ab 722 EUR pro Woche

 

Villa “Möwe” Wohnung 8

Ein echtes Schnäppchen ist diese kleine Ein-Zimmer-Wohnung. Mit 24 Quadratmetern ist sie ebenfalls für Singles, Paare, Kur-Begleiter oder als Arbeitszimmer oder Jugendzimmer für den größeren Nachwuchs geeignet. Auch hier gibt es Bad und Küchenzeile, Esstisch und Terrasse. Da die Wohnung kleiner ist, gibt es statt Doppelbett eine Ausziehcouch für zwei. Die Einrichtung ist in hellen Brauntönen gehalten. Da die Wohnung nach Westen ausgerichtet ist, gibt es auch hier die Chance auf goldene Abende. Seeblick gibt es auch bei dieser Souterrainwohnung nur durch Verlassen des Hauses.

Preis: ab 577 EUR pro Woche

 

Leistungen des Grand Hotel zubuchbar

Der SPA-Bereich im Severin-Palais © Grand Hotel Heiligendamm
Der SPA-Bereich im Severin-Palais © Grand Hotel Heiligendamm

Eine Ferienwohnung ist kein Hotel. Man muss sich selbst versorgen und außer Whirlpoolwanne in der einen und Sauna in der anderen Wohnung ist das SPA-Angebot wie zuhause. 

Aber den Gästen in den Ferienwohnungen und Studios in den Villen der Perlenkette stehen die Angebote des Grand Hotels offen: Sie können im Kurhaus das opulente Frühstücksbuffet genießen, den kompletten SPA-Bereich nutzen, ihre Kinder im Kids Club betreuen, bespaßen oder an den hochwertigen Angeboten teilnehmen lassen und sie bekommen eine Torkarte, um sich im ganzen Gelände frei bewegen zu können. 

 

Günstige Preise sind möglicherweise befristet.

Bei der Preisfindung wurde berücksichtigt, dass die Perlenkette noch für wenigstens zwei Jahre eine Sanierungsbaustelle bleibt. Zwar werden im Sommer keine lauten Bauarbeiten vorgenommen, aber das Umfeld ist eben auch nicht fertig. Wer einmal Arkadien schnuppern will, sollte also nicht zu lange warten, denn Zeit ist in dem Fall wirklich Geld.

 

Grand Hotel vs. Perlenkette – was ist besser?

Wer Wagenmeister, Concierge, Roomservice und All Inklusive nicht braucht, der kann mit den Angeboten in den Ferienwohnungen und Studios ordentlich Geld sparen. Zubuchen kann man immer noch und zwar nur das, was man auch möchte. Wer es aber so will, wie einst die Adligen und Reichen, der taucht ein in die Gefilde der Seligen, denen es an nichts mangelt und die vom Alltag nicht berührt werden und lässt sich rundum verwöhnen. Es sollte keine Frage des Geldes sein, sondern eine Frage der Bedürfnisse. Es ist schließlich Ihr Urlaub!

Wenn das Geld die große Frage ist, dann gibt es auch für weniger Geld Unterkünfte in Heiligendamm

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