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Nach Hausbrand: Bad Doberaner glänzen durch Hilfsbereitschaft.

Groß war der Schock für die Bewohner der Kröpeliner Straße, als am Abend des 26. Juni ein Haus in ihrer Mitte lichterloh brannte. Ebenso groß war aber auch die sofortige Hilfsbereitschaft der nicht betroffenen Anwohner der Straße. Sie kamen mit Decken, Kleidungsstücken und heißen Getränken, ließen ihre oftmals bis dahin gar nicht bekannten Nachbarn in ihre Häuser, ermöglichten sogar Schlafgelegenheiten. Doch die Hilfe endete nicht mit dem Tag des Geschehens: Den Betroffenen kamen noch in derselben Woche Sachspenden zu Gute, damit sie ihre neuen Wohnungen einrichten können. Einer lange geplanten Hochzeit drohte das Aus aber ein Spendenaufruf mobilisierte Bürger, Künstler und Gewerbetreibende bis nach Rostock, die alle nur diese Hochzeit retten wollten. Ein anderer Fall vor einer Woche: Ein älterer Herr erledigte im Aldi in der Rostocker Straße an einem heißen Nachmittag seinen Einkauf. Den aufmerksamen Verkäuferinnen fiel auf, dass der Mann kreidebleich und orientierungslos die Filiale verließ. Sie holten ihn wieder in die kühlen Räume zurück und bestellten einen Notarzt. Auch im Kleinen ist es immer wieder zu beobachten, wie aufmerksame Einheimische desorientierte Touristen ansprechen und ihre Hilfe anbieten oder wie Bürger der Stadt lieber einmal genauer hin, statt weg schauen. Das hilft natürlich nicht in allen Fällen aber wer solche Menschen als Nachbarn und Mitarbeiter weiß, der kann sich in unserer kleinen Stadt nur wohl fühlen.

Für die Brandopfer der Kröpeliner Straße kann jetzt auch Geld gespendet werden. Das Deutsche Rote Kreuz hat ein Spendenkonto für die Mieter eingerichtet:
Kto: 200 57 67 00, BLZ: 130 700 24 bei der Deutschen Bank AG, Kennwort: Brandopfer v. 26.06.12

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