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Verträge ungültig: Weiter keine Strandversorgung in Sicht.

Deutschlands 5-Sterne-Plus-Seebad geht weiterhin mit Buden am Schotterparkplatz in die Saison. Der geplante Neubau einer Strandversorgung scheitert an unzulässigen Verträgen.

Wie die OSTSEE-ZEITUNG am 26.06.2012 berichtet, wurde zwischen der Stadtverwaltung und der „Ingenieur Concept Heiligendamm“ (ICH) ein Vertrag abgeschlossen, der einen verminderten Erbbau-Zins ermöglicht, wofür im Gegenzug ein Spielplatz gebaut werden solle. Dieser Vertrag ist genehmigungspflichtig und fiel bei der Vorprüfung durch den Landkreis Rostock durch.
Initiiert wurde die Meldung durch den FDP-Stadtvertreter Harry Klink, der eine Anfrage an den Bürgermeister Thorsten Semrau (parteilos) richtete. Klink erwartet, dass der Vertrag überarbeitet wird, Semrau will in der nächsten Sitzung eine Lösung präsentieren.
Für die Strandversorgung standen zwei Konzepte zur Auswahl: Eines stammt vom Bürgerbund-nahen Heiligendammer Axel Goedeke und eines von den beiden Gastronomen und FDP-Mitgliedern Tom Wosar und Stefan Rolfs. Die Stadtvertreter entschieden sich ohne Umschweife für das erste Konzept, da dieses in der Planung fortgeschrittener war, als die eingereichte „Idee“ der beiden FDP-Leute. FDP-Chef Klink sah seine Parteifreunde ungerecht behandelt und wollte erreichen, dass auch diese diskutiert werden. Nachdem das nicht geschah, kritisierte er vehement die ICH-Pläne. Der aktuelle Widerspruch mag den Beteiligten politisches Brennmaterial für die nächsten Wahlen bringen – Heiligendamm und seine Gäste jedenfalls haben nichts davon.

 

Zum vollständigen Artikel in der Ostsee-Zeitung:
http://www.ostsee-zeitung.de/ozdigital/epaper.phtml

 

 

 

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