Zimmer frei? Laden Sie Hochwasser-Opfer ein!

So romantisch die Sage von der Entstehung des Heiligen Damms auch klingen mag, so unvorstellbar war die Not der Menschen damals, als im ganzen Mecklenburger Lande Betstunden angeordnet wurden und das Flehen und Schreien Gnade eines ganzen Landes vor dem Herrn fand.

Für die Menschen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern ist es zu spät für das rettende Gebet. Viele haben alles verloren und oft nicht mehr, als das, was sie am Leib tragen. Häuser sind mit allem Hab und Gut zerstört und der Schreck sitzt tief. Diese Menschen brauchen handfeste Hilfe und darum sind auch von uns Leute dort im Einsatz. Doch auch wir hier vor Ort können helfen. Mit Spenden natürlich, aber auch ganz praktisch:

Da sind Menschen – jung und alt vom Single bis zu Familien mit Kindern, die irgendwo hin müssen, während ihr Heim wieder nutzbar gemacht wird oder die einfach raus müssen aus dem täglichen Elend ihrer verwüsteten Heimat. Diese Menschen brauchen eine Auszeit, Abstand und Erholung vom Schrecken.

Wenn Sie ein Zimmer frei haben für diese Menschen, dann lassen Sie es den Bürgermeister wissen. Jochen Arenz, der selbst vor vielen Jahren aus Nordrhein-Westfalen zu uns kam und dort immer noch Familie, Freunde und Bekannte hat, bittet um Hilfe für die Menschen dort und in den benachbarten Bundesländern. Wir haben selbst 2019 gesehen, was Wassermassen anstellen können und arbeiten immer noch an den Folgen. Auch bei uns haben Menschen ihre Wohnung verloren und Hilfe erfahren.

Wer ein Zimmer, eine Wohnung oder ein Haus frei hat für Betroffene, der melde sich per E-Mail direkt beim Bürgermeister unter j.arenz@stadt-dbr.de mit Name, Kontaktdaten und freiem Zeitraum. Es geht nur um eine kostenlose Unterkunft. Verpflegung, An- und Abreise bezahlen die Gäste selber.  

 

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