Bürgermeisterwahl Bad Doberan 2018: Eine Analyse

Die Bürgermeisterwahl 2018 ist gelaufen. Bad Doberan hat gewählt und der neue Bürgermeister ab März 2019 steht schon im ersten Wahlgang ganz eindeutig fest: Der parteilose Kandidat und bisherige Stadtvertreter Jochen Arenz wechselt vom Chefsessel des Pflegeheims „Johanniterhaus“ zum Chefsessel im Bad Doberaner Rathaus.

Dass der vor 17 Jahren aus Düsseldorf nach Bad Doberan gekommene 53jährige Verwaltungsfachmann sich gegen in Bad Doberan geborenen 28jährigen Justizfachangestellten Hannes Roggelin durchsetzen können würde, war von Anfang an absehbar. Dass er aber am 38jährigen Rostocker Amtsleiter Mike Wiedow von der SPD vorbeizieht und es nicht zur Stichwahl kommt, war eher der Wunsch, als die Hoffnung der im Internet zahlreich zu findenden Arenz-Unterstützer. Nach der Auszählung sechs von sieben Wahlbezirken war klar, dass es keine Stichwahl geben wird und nach Auszählung der Briefwahl-Stimmzettel stand Jochen Arenz bei 55,7%. Das hatte bis dahin kein Bad Doberaner Bürgermeisterkandidat im ersten Wahlgang erreicht. Die 50%-Marke wurde weder 2004, noch 2011 von einem Kandidaten geknackt, was aber auch daran liegt, dass es diesmal nur drei Kandidaten waren. Jochen Arenz punktete in seinem Wohn- und Arbeits-Wahlbezirk und fuhr in Heiligendamm das schlechteste Ergebnis ein. Trotzdem war er in jedem der 7 Wahlbezirke und bei den Briefwählern unangefochten die Nummer eins.

Nun wird er im März 2019 für sieben gewählte Jahre die Nummer eins der ganzen Stadt. Bürgernah, engagiert und teamfreudig – das sind die Eigenschaften, die man ihm nachsagt. Nach 14 Jahren als Stadtvertreter ist der Verwaltungsfachmann und Leiter eines und zeitweise zweier Pflegeheime natürlich längst ein Vollblutpolitiker, der weiß, wie Stadtverwaltung und Stadtvertretung ticken. All das trägt sicherlich für seinen Erfolg bei. Nach dem Freudentaumel, der gestern Abend durch das Internet ging, hier nun die Zahlen und Fakten:

 

Bad Doberan hat 10.409 Wahlberechtigte, die in 7 Wahlbüros oder per Briefwahl ihre Stimme abgeben konnten. Davon machten 5.305 Wahlberechtigte Gebrauch. Die Wahlergebnisse sehen so aus:

 

Wahlergebnisse nach Wahlbezirken

Schauen wir uns an, welcher Bürgermeisterkandidat in welchem Wahlbezirk auf welche Wahlergebnisse kam. Es zeigt sich, dass die Kandidaten nicht überall gleich gut oder schlecht ankommen:

 

Buchenberg (Wahlbezirke 1+2)

Die älteste Trabantenstadt Bad Doberans teilt sich in zwei Wahlbezirke auf.

Wahlbezirk 1
Die Anwohner der Straßen Am Walkmüller Holz, Am Wege, An der Gartenanlage, Am der Krim, Eikboomstraße, Heinrich-Seidel-Straße, Hünenweg, John-Brinckmann-Straße und Walkenhagen wählen in der KITA Buchenberg

Wahlberechtigt sind in diesen Bezirk 1.232 Einwohner. Von ihnen gingen 477 wählen, was eine Wahlbeteiligung von 21,2% ergibt. Die Briefwähler sind hier nicht mit eingerechnet – diese haben einen eigenen Wahlbezirk. Im Wahlbezirk 1 gab es keine ungültigen Stimmen.

Im Wahlbezirk 1 erzielte Jochen Arenz mit 62,5% der Stimmen sein zweitbestes Ergebnis nach Bezirken. 298 Wahlberechtigte hatten hier für ihn gestimmt. Mike Wiedow erhielt 21,2% (101 Stimmen) und Hannes Roggelin 16,4% (78 Stimmen).

 

Wahlbezirk 2
Die Anwohner der Straßen Brombeerweg, Doberweg, Ebereschenweg, Ehm Welk-Straße, Ginsterweg, Heckenrosenweg, Holunderweg, Kollbruchweg, Maulbeerweg, Parkentiner Landweg, Parkentiner Weg, Rudolf-Tarnow-Straße, Sanddornweg, Schlehdornweg, Schmiedefeldweg und Weißdornweg wählten in der Buchenbergschule.

Wahlberechtigt sind in diesem Bezirk 1.434 Einwohner. Es gingen 667 zur Wahl, eine Stimme war ungültig.

Im Wahlbezirk 2 erzielte Jochen Arenz mit 57,7% die meisten Stimmen. 384 Kreuze gingen auf ihn. Mike Wiedow erhielt 27,2% (181 Stimmen) und Hannes Roggelin 15,0% (100 Stimmen).

 

Althöfer Siedlung (Wahlbezirk 3)

Die Anwohner der Straßen Althöfer Weg, Am Dorfteich, Am Fuchsberg, Am Hasenberg, Clara-Zetkin-Straße 21-52, Erlengrund, Fritz-Reuter-Straße, Johannes-Gillhoff-Straße, Mühlenweg, Scheperdiek, Scheunenweg, Sonneneck, Weidengrund, Weidenweg und Wossidlostraße wählten in der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde.

Wahlberechtigt sind in diesem Bezirk 1.303 Einwohner. Es gingen 656 zur Wahl, zwei Stimmen waren ungültig.

Jochen Arenz erreichte hier 49,8% (326 Stimmen). Für Mike Wiedow war dies der beste Bezirk – hier erhielt er 32,4% (212 Stimmen). Hannes Roggelin kam auf 17,7% (116 Stimmen).

 

Kampschule (Wahlbezirk 4)

Die Anwohner der Straßen Am Markt, Am Tempelberg, Baumstraße, Bergstraße, Brodhäger Weg, Dr-Leber-Straße, Feldstraße, Friedhofstraße, Goethestraße, Heinrich-Heine-Straße, In der Hörn,  Kastanienstraße, Klaus-Groth-Straße, Küstergang, Lessingstraße, Lettowsberg, Lindenstraße, Marktstraße, Maxim-Gorki-Platz, Mittelstraße, Mollistraße, Neue Reihe, Paul-Rilla-Straße, Querstraße, Steinstraße, Töpferberg, Waldstraße, Ziegenmarkt und ohne festen Wohnsitz wählten in der Regionalen Schule am Kamp.

In diesem Bezirk gibt es 2.054 Wahlberechtigte, von denen 794 zur Wahl gingen. 4 Stimmen waren ungültig.

Jochen Arenz errang hier 54,1% (427 Stimmen), Mike Wiedow 27,6% (218 Stimmen) und Hannes Roggelin 18,4% (145 Stimmen).

 

Lessing-Grundschule (Wahlbezirk 5)

Die Anwohner der Straßen  Alexandrinenplatz, Am Bahnhof,Am Bollhäger Fließ, Am Buchenberg, Am Kammerhof, Am Kamp, Am Kellerswald, Am Moorbad, Am Mühlenteich, Am Quellholz, Am Waldrand, Am Wallbach, August-Bebel-Straße, Beethovenstraße, Clara-Zetkin-Str 1 – 20, Dammchaussee, Eickhöfer Weg, Friedrich-Franz-Straße, Gartenweg, Hermann-Löns-Weg, Jahnweg, Kammerhof, Klosterhof, Kröpeliner Straße, Martin-Luther-Straße, Mozartstraße, Pfarrkoppelweg, Rosenwinkel, Rostocker Straße, Schillerstraße, Severinstraße, Stülower Weg, Wiesengrund und Wiesenweg gingen in der Lessing-Grundschule wählen.

In diesem Bezirk gibt es 1.681 Wahlberechtigte, von denen 663 zur Wahl gingen. 2 Stimmen waren ungültig.

Die meisten Stimmen bekam hier Jochen Arenz mit 44,0% (291 Stimmen). Trotzdem war dies sein schlechtester Wahlbezirk. Der Abstand zu Mike Wiedow war hier deutlich geringer. Dieser bekam 31,6% (209 Stimmen). Für Hannes Roggelin war dieser Bezirk wie schon bei der Wahl zur Stadtvertretung der stärkste Bezirk. 24,4% konnte er hier verbuchen – 161 Menschen aus der Nachbarschaft hatten für ihn gestimmt.

 

KITA Kammerhof (Wahlbezirk 6)

Die Anwohner der Straßen Alte Gärtnerei, Am Brink, Am Mühlenfließ, Amselweg, An den Salzwiesen, An den Wiesen, Biesenbrower Weg, Bussardstrasse, Finkenweg, Kühnemann-Weg, Lerchenweg, Möwenstraße, Nettelbruch, Nienhäger Chaussee, Schulgartenweg, Schwalbenstraße, Seestraße, Stutwiese, Thomas-Trimm-Weg, Thünenhof, Thünenstr und Utkiek wählten in der KITA „Uns Windroos“.

In diesem Bezirk gibt es 2.328 Wahlberechtigte. Von ihnen gingen 989 zur Wahl, 8 Stimmen waren ungültig.

Wie schon bei der Stadtvertreterwahl 2013 war auch diesmal der Bezirk, in dem Jochen Arenz wohnt und arbeitet, sein stärkster Bezirk. Hier erlangte er 64,4% (632 Stimmen). Für Mike Wiedow war dies nach dem Wahlbezirk 1 mit 24,9% (244 Stimmen) der zweitschlechteste Bezirk und für Hannes Roggelin mit 10,7% (105 Stimmen) mit Abstand der schlechteste. Hier zeigte sich besonders deutlich dass das Rennen eigentlich zwischen Arenz und Wiedow lief.

 

MEDIAN-Klinik Heiligendamm (Wahlbezirk 7)

Die Anwohner der Straßen Hauptstraße, Doberaner Landweg, Kühlungsborner Landweg (Vorder Bollhagen), Dr-Kortüm-Straße, Gartenstraße, Hauptstraße, Kühlungsborner Straße, Prof-Dr-Vogel-Straße und Seedeichstraße (Heiligendamm) wählten in der Median-Klinik Heiligendamm.

In diesem Bezirk sind 377 Wahlberechtigte, von denen 97 zur Wahl gingen.

Jochen Arenz lag hier mit 44% zwar vorn, aber für ihn war Heiligendamm erwartungsgemäß der schlechteste Wahlbezirk. Arenz hatte sich für die Entwicklung Heiligendamms zum mondänen Seebad eingesetzt und das Grand Hotel und Investor Anno August Jagdfeld meistens unterstützt. Hannes Roggelin und insbesondere die Wählergruppe UDI, der er angehört und die aus dem Bürgerbund hervor gegangen ist, steht genau für das Gegenteil, für das Arenz steht. Die Heiligendammer sind in zwei Lager gespalten: Ein Teil befürwortet die bisherige Entwicklung und die künftigen Planungen und ein kleinerer Teil lehnt sie ab. Für Hannes Roggelin stimmten 23,7%. Mike Wiedow kam auf 32%.

Schaut man sich das in absoluten Zahlen an, hat man die Spaltung vor Augen. In Heiligendamm leben gerade einmal 200 der 377 Wahlberechtigten – der Rest wohnt in Vorder Bollhagen. Nur 97 Menschen gingen überhaupt wählen. Von ihnen stimmten 43 für Jochen Arenz, 31 für Mike Wiedow und 23 für Hannes Roggelin. Man kann also sagen: Fast die Hälfte der Heiligendammer hat einen Kandidaten gewählt, von dem sie weiß, dass er das Bisherige nicht rückgängig machen wird. Von den restlichen Wählern haben drei Viertel für den in dieser Sache neutralen und sich nicht festlegenden Mike Wiedow gestimmt und ein Viertel hat mit dem Kreuz bei Hannes Roggelin gegen die bisherige Entwicklung gestimmt. Das gibt das Stimmungsbild in Heiligendamm sehr gut wieder. Wie viele Heiligendammer per Briefwahl gewählt haben und was sie angekreuzt haben, ist leider nicht herauszufinden, da die Wahlen ja anonym sind.

 

Briefwahl (Wahlbezirk B901)

Die Briefwahl hat einen eigenen Wahlbezirk. Da es sich um anonyme Wahlen handelt, ist das anders auch gar nicht möglich. Die Briefwähler stecken ihren Wahlschein in einen Umschlag und senden diesen per Post. Die Wahlhelfer bekommen nur einen Umschlag mit einem Stimmzettel und können keinen Rückschluss auf den Absender ziehen – sonst müssen sie den Stimmzettel ungültig machen. Somit ist die Briefwahl ein guter Querschnitt durch alle sieben Wahlbezirke. Eine Wahlbeteiligung lässt sich nicht errechnen, da jeder Wahlberechtigte Briefwahl machen darf.

Gewählt haben 963 Wahlberechtigte per Briefwahl. Zwei Stimmzettel waren ungültig.

Auf Jochen Arenz entfielen 56,7% (545 Stimmen), auf Mike Wiedow 26,0% (250 Stimmen) und auf Hannes Roggelin 17,3% (166 Stimmen). Schaut man sich das Gesamtergebnis an – Arenz 55,7%, Wiedow 27,4%, Roggelin 16,9% – ist das Ergebnis sehr nahe am Endergebnis. Es spiegelt also den Durchschnitt gut wieder.

 

Wahlbeteiligung

Insgesamt lag die Wahlbeteiligung bei 51%. Das ist für eine reine Bürgermeisterwahl ohne weitere Wahlen am selben Tag ein gutes Ergebnis. Selbst im Superwahljahr, wo zugleich Landtags- und Bundestagswahlen stattfinden, steigt die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen höchstens über 60%, nicht aber über 70%.

Innerhalb Bad Doberans war die Zahl derer, die zur Wahlurne gingen, sehr unterschiedlich. Die meisten Leute waren im Walbezirk 3 auf den Beinen – hier lag die Wahlbeteiligung bei 50,35%. Die wenigsten Leute gingen in Heiligendamm und Vorder Bollhagen zur Wahl. Dort lag die Wahlbeteiligung bei 28,78%. Das ist nachvollziehbar: Während die Heiligendammer zu Fuß in ihr Wahllokal gehen konnten, mussten die Vorder Bollhäger sich mit dem Fahrrad oder Auto auf den Weg machen. Da es aber keine kostenlosen Parkplätze in Heiligendamm gibt, schreckt die Fahrt zur Wahlurne ab. Man kann nicht nachvollziehen, wie viele Vorder Bollhäger und Heiligendammer per Briefwahl gewählt haben – die Leute als wahlmüde zu bezeichnen, wäre also falsch.

Hier sind die Wahlbeteiligungen nach Wahlbezirken:

Wahlbezirk 1: 477 Wähler von 1.232 Wahlberechtigten = 38,72%
Wahlbezirk 2: 666 Wähler von 1.434 Wahlberechtigten = 46,44%
Wahlbezirk 3: 656 Wähler von 1.303 Wahlberechtigten = 50,35%
Wahlbezirk 4: 794 Wähler von 2.054 Wahlberechtigten = 38,66%
Wahlbezirk 5: 663 Wähler von 1.681 Wahlberechtigten = 39,44%
Wahlbezirk 6: 898 Wähler von 2.328 Wahlberechtigten = 38,57%
Wahlbezirk 7: 97 Wähler von 337 Wahlberechtigten = 28,78%

 

Viele Briefwähler – viele Nichtwähler

Auffällig ist die hohe Zahl an Briefwählern. Ganze 18,15% der Wahlberechtigten haben sich für die Briefwahl entschieden. Das ist besser, als gar nicht wählen.

Dennoch haben 49% der Wahlberechtigten auf ihr demokratisches Recht zur Mitbestimmung verzichtet und sich für keinen der drei Bürgermeisterkandidaten entschieden. Für 2.946 Bürger ist Jochen Arenz der Wunsch-Bürgermeister und 2.340 Bürger hätten lieber einen anderen Kandidaten als Bürgermeister gehabt. Aber 5.104 Bürger haben gar nicht gewählt – fast die Hälfte der Bürger hat kein Interesse am Bürgermeister, kein Interesse an der Demokratie, kein Interesse an der Zukunft. Das ist die Kehrseite der Medaille, deren Vorderseite diese Wahl im Licht glänzen lässt.

 

Vergleich: Bürgermeisterwahlen 2004 und 2011

An dieser Stelle macht sich auch ein Vergleich der vorherigen Bürgermeisterwahlen in Bad Doberan gut. Der erste Bürgermeister wurde 1990 noch nicht in einer mit heute vergleichbaren Form gewählt. Er heißt Berno Grzech, trat für die CDU an und regierte bis 1996. Dann wurde er im Zusammenhang mit Unstimmigkeiten bei der Finanzierung der Rennbahn beurlaubt und ist heute Bürgermeister von Retschow. An seiner Stelle wurde 1996 vom Landrat Thomas Leuchert (SPD) der Parteikollege Hartmut Polzin eingesetzt. Bei der Bürgermeisterwahl 2004 wurde Hartmut Polzin per Direktwahl von den Bürgern wiedergewählt. Sein Herausforderer Thorsten Semrau unterlag, konnte sich aber 2011 gegen Polzin durchsetzen und ist seitdem Bürgermeister Bad Doberans. Zur Bürgermeisterwahl 2018 ist er nicht mehr angetreten. Seine Amtszeit endet im März 2019 mit der Übergabe des Bürgermeisteramtes an Jochen Arenz.

 

Bürgermeisterwahl 2004

Zur Bürgermeisterwahl 2004 traten Amtsinhaber Hartmut Polzin (SPD), Thorsten Semrau (CDU), Frank Andreas Jütte (FDP), Peter Husar (Doberaner Mitte) und Holger Tamm (parteilos) an. Im ersten Wahlgang gab es folgende Ergebnisse:

Hartmut Polzin: 2.175 Stimmen – 49,28%
Thorsten Semrau: 1.436 Stimmen – 32,53%
Holger Tamm: 289 Stimmen – 6,55%
Frank-Andreas Jütte: 251 Stimmen – 11,80%
Peter Husar: 236 Stimmen – 5,35%
(4.414 gültige Stimmen)

Die Wahlbeteiligung lag bei 46%

In der Stichwahl setzte sich Hartmut Polzin mit 2.447 gegen Thorsten Semrau mit 1.858 Stimmen durch.

 

Bürgermeisterwahl 2011

Zur Bürgermeisterwahl 2011 traten der Amtsinhaber Hartmut Polzin (SPD), Thorsten Semrau (parteilos), Rolf Kuchenbuch (CDU) und Birgit Schwebs (Die Linke) an. Im ersten Wahlgang gab es folgende Ergebnisse:

Hartmut Polzin: 1.769 Stimmen – 31,9%
Thorsten Semrau: 1.869 Stimmen – 33,7%
Birgit Schwebs: 1.238 Stimmen – 22,3%
Rolf Kuchenbuch: 671 Stimmen – 12,1%

Die Wahlbeteiligung lag bei 57,4%

In der Stichwahl am 18.09.2011 erreichte Thorsten Semrau 61,8% der Stimmen und wurde zum Bürgermeister gewählt.
Die Wahlbeteiligung lag bei 47,2%

Quellen: Stadt Bad Doberan

Das war’s an Zahlen und Fakten.
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