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Feuerwehr-Nachwuchs in Ausrüstungs-Not

Aus den PS-Zweckerträgen des „Lotteriesparens“ unterstützt die Ostseesparkasse Rostock seit Jahren Vereine und gemeinnützige Organisationen mit Spenden. Zunehmend finden sich unter den Empfängern der helfenden Schecks auch Feuerwehrvereine, wie 2011 Papendorf und Feuerwehren, wie 2012 Hanstorf und 2013 Hohenfelde.

Besonders den Jugendfeuerwehren fällt es schwer, mit den knappen Mitteln auszukommen: Die Jungen und Mädchen wachsen schnell und der Schuh, der beim letzten Amtsausscheid noch passte, ist heute schon zu klein. Für die Ausscheide fordert der Ausrichter (z. B. der Landkreis) geeignetes Schuhwerk, damit die Kinder und Jugendlichen teilnehmen und ihre Leistung messen und bewerten können, ohne sich dabei zu verletzen. Für die Jugendfeuerwehren bedeutet das, immer wieder neue Schuhe aber natürlich auch Oberbekleidung und Helme kaufen zu müssen, da auch nicht alles an andere Nutzer weitergegeben werden kann und sollte.

Wenn sich eine Feuerwehr das nicht leisten kann, ist die Teilnahme der Feuerwehrmänner- und Frauen von morgen an den Wettbewerben in Gefahr. Dann entsteht möglicherweise eine Kluft zwischen den Wehren der verschieden finanzstarken Gemeinden. Legt man die Kosten auf die Eltern um, riskiert man einen Rückgang derer, die morgen unsere Leben retten und schützen wollen.

So ist der PS-Zweckertrag der OSPA eine gute Sache für den Moment und gibt dem Nachwuchs Mut und Ansporn. Langfristig muss aber über eine Gesamtlösung des Problems nachgedacht werden, sei es durch Fonds, Sponsoring, ein einheitliches Finanzkonzept oder durch ganz neue Ideen. Vor Problemen bei der Ausrüstung derer, die freiwillig für uns ihr Leben riskieren, darf niemand die Augen verschließen.

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