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Kammerhof-Ferienpark kann im März besiegelt werden.

Ein alter zerplatzter Traum der Münsterstadt könnte wahr werden: Nach dem Kammerhof-Desaster und der Insolvenz der Entwicklungsgesellschaft, für die die Stadt mit 900.000 Euro bürgte, gibt es nun einen neuen Interessenten für die letzte große Fläche im Besitz der Stadt. Schon im März können erste Beschlüsse gefasst werden, um den Traum vom Ferienpark am schönsten Ortseingang der Stadt wahr zu machen. Noch-Bürgermeister Hartmut Polzin berichtet über das, was er in die Wege geleitet hat und das Thorsten Semrau weiterführen wird:

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Ostsee-Zeitung vom 06.02.2012:

Ferienpark: Entscheidung im März?
Neuer Investor für Kammerhof-Areal kommt zu Gesprächen in die Stadt.

Bad Doberan – Am 21. März hat Hartmut Polzin seinen letzten Arbeitstag als Bürgermeister in Bad Doberan. Und zum Abschied könnte er der Stadt noch ein richtig großes Geschenk hinterlassen: Knapp 20 Jahre nach den ersten Planungen könnte sich nun doch ein Investor für den Ferienpark am Kammerhof gefunden haben. Und der macht Druck: In dieser Woche sind erste Gespräche im Rathaus angesetzt. Geht alles nach Plan, könnten
die Entscheidungen schon im März fallen.

Bereits Anfang der 1990er Jahre hatte Bad Doberan den B-Plan 12 für das nördliche Gebiet am Kammerhof in Angriff genommen. Ein  niederländischer Investor wollte eine Ferienanlage für 50 Millionen  Euro bauen. Doch das Vorhaben scheiterte an der Finanzierung.

2004 musste die Entwicklungsgesellschaft Kammerhof 12 in die Insolvenz gehen. Die Stadt blieb auf einer Bürgerschaft über mehr als 900 000 Euro sitzen. Dem größten Gläubiger der GmbH, der Deutschen Kreditbank, hat Bad Doberan jüngst eine Forderung über 480 000 Euro abgekauft. „Wir besitzen damit Anteile von mehr als 98 Prozent an der Firma“, sagt Polzin. Auch die Flächen gehören somit de facto der Stadt. „Der Investor könnte von uns das Areal oder die ganze Gesellschaft kaufen“, so Polzin.

Wer der potenzielle Käufer ist, will der Bürgermeister nicht sagen. Der Partner hat um Stillschweigen gebeten. Polzin spricht aber von einem „namhaften Betreiber“, den der Investor mitbringt und der die Anlage managen soll.„In dieser Woche werden die Interessenten samt Architekten ins Rathaus kommen und ihre Ideen vorstellen.“ Anfang März will die Firma dann in die Ausschüsse gehen. Am 26. März könnte die Stadtvertretung bereits über die neuen Pläne für einen alten Traumzu entscheiden haben. am
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