Besucherzentrum des Klosters Doberan jetzt 5 Tage pro Woche geöffnet

Seit einem Jahr ist der Marstall in der ehemaligen Kloster-Vogtei saniert. Im Dachgeschoss sind Wohnungen entstanden und im Erdgeschoss Gewerbeflächen. „Drei Haselnüsse“, die Keramikwerkstatt Nicole Winkler und das „Meerwerk“ sind eingezogen und laden zum Bummeln, zusehen, verwöhnen lassen oder Spaß haben ein. In der einst als Turnhalle genutzten Gebäudemitte ist das Besucherzentrum des Klosters entstanden. 

Herzstück ist das Modell des Klosters Doberan von 1550 mit all seinen Bauten und der nicht mehr erhaltenen Klausur. Sehr detailliert kann man nachvollziehen, wie die heute noch erhaltenen Gebäude damals genutzt wurden und welche Bauten es nicht mehr gibt oder neu hinzu gekommen sind. Das Modell sorgt für einige Überraschungen: Ein großer See an Stelle des heutigen ZOB, eine mittelalterliche Grangie statt des vertrauten Kammerhofes. Man kann den Mönchen beim Beten und Konversen bei der Arbeit zusehen.

Viele Informationen zum Kloster und zum Zisterzienserorden sind an den Wänden angebracht und werden von den Betreuern und Betreuerinnen des Besucherzentrums gern detailliert erklärt. Auch die Zeichnungen der Legenden von der Entstehung des Heiligen Dammes, von Hirsch und Schwan und vom Hostienwunder des Schäfers von Steffenshagen sind hier zu finden. Darüber hinaus gibt es viel Infomaterial und eben die hilfsbereiten Betreuer.

Von Dienstag bis Freitag wechseln sich Reinhard Firzlaff vom Klosterverein und Martin Dostal von den Gästeführern (und Autor dieser Seite) ab und am Sonntag betreuen abwechselnd Mitglieder vom Klosterverein das Besucherzentrum.

Das Besucher-Zentrum des Klosters Bad Doberan ist von Mai bis Oktober von Dienstag bis Freitag und am Sonntag von 12:00 bis 15:30 Uhr geöffnet. 

Sie erreichen das Besucherzentrum von der Beethovenstraße aus rechts am Torhaus vorbei (auf dem Hof befindet sich auch die WIG) und vom Klostergelände aus über den Weg vom Kornhaus vorbei an der Wirtschaftsruine mit der Backhausmühle. Der langgestreckte Marstall ist von der Ruine aus nicht zu übersehen. 

Parken können Sie kostenfrei direkt hinter der Ruine oder entlang der Klosterstraße oder gegen Gebühr auf dem Münster-Parkplatz, den Sie direkt von der Bundesstraße aus durch das Weiße Tor in der Klostermauer neben dem Münster erreichen. Hier können auch Busse parken und befindet sich die öffentliche Toilette.

 

 

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