Aus dem Norden

Heiligenhafen – Einblick ins Vogelschutzgebiet

Von Fehmarn ist es nur ein Katzensprung nach Heiligenhafen. Die Stadt mit der einzigartigen Erlebnis-Seebrücke in der Mitte zwischen Steinwarder und Graswarder strotzt nur so von mehrgeschossigen Häusern aus dem Ferien-Bauboom der 70er. Ausblick gibt es da meistens nur als Hausgast. Den Turm der Stadtkirche soll man allerdings besteigen können und von dort die Aussicht auf Heiligenhafens Innenstadt haben.

Wer Meer möchte, sollte erstens die wunderbare Seebrücke besuchen und sich auf die 2. Etage begeben. Ja, Sie haben richtig gelesen: Die Heiligenhafener Seebrücke ist zweistöckig. Und sie ist voller verschiedener Decks – ein Wasserspielplatz, ein Deck zum Sitzen, ein Sonnendeck und Badedeck.

Der Geheimtipp ist aber der NABU-Beobachtungsturm auf dem Graswarder, dem Natur-Teil der vor Heiligenhafen liegenden Dünenhalbinsel. Durch Salzwiesen, Schilfgürtel und Sanddünen führt der Weg tief in das Naturschutzgebiet. Irgendwann geht es in der Horizontalen nicht mehr weiter, weil das Naturreservat beginnt und ein Zaun den Weg versperrt.

Hier können Sie in die Vertikale wechseln und eine tierförmige Holzkonstruktion besteigen. 14 Meter über dem Meeresspiegel haben Sie einen herrlichen Blick auf die Ostsee bis Fehmarn, das Vogelschutzgebiet, die Salzwiesen, die kleinen an Kampen auf Sylt erinnernden Villen direkt am Strand und zurück auf das fern in der Sonne gleißende Hafenstädtchen Heiligenhafen.

Was Sie hier am Meisten schätzen werden – und deshalb sollten Sie den Spaziergang auf eine Zeit setzen, wo noch nicht oder nicht mehr viele Touristen unterwegs sind – ist die Ruhe, die dieser herrliche Flecken Erde ausstrahlt. Hier können Sie für einen Augenblick mit der Natur eins werden und Sie werden sich immer wieder daran erinnern.

Weitere Informationen: https://www.graswarder.de/naturschutzgebiet/aussichtsturm/ und http://www.kirche-heiligenhafen.de/?page_id=20

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