Baustellen-Update: Bilder aus der Villa „Schwan“ und von der Baustelle der Villa „Klingler“ und den Kolonnaden.

Normalerweise gibt es auf ERSTES SEEBAD regelmäßig Bilder vom ersten Spatenstich oder dem Richtfest einer jeden Villa in Heiligendamm. So kommen die Besucher in den Genuss von exklusiven Einblicken. Bei den Villen „Großfürstin Marie – Perle“ und „Seestern“ gibt es Fotos vom Richtfest, bei der Villa „Möwe darüber hinaus noch vom Innenausbau und bei Villa „Greif“ von einer fertigen Wohnung und dem Inneren des Hauses. 

Eigentlich wäre nun das Richtfest der Villa „Schwan“ an der Reihe gewesen, aber wegen Corona wurde dieses nur im kleinen Kreis gefeiert. Zusammen mit einem Fakten-Update habe ich aber eine kleine Führung durch die Villa „Schwan“ und über die Baustelle der Kolonnaden und Villa „Klingler“ bekommen und teile die Eindrücke gern zusammen mit ein paar persönlichen Worten. 

 

Bilder von der Baustelle: Villa Klingler und die Kolonnaden

Das erste Bild ist recht unspektakulär. Es zeigt die Baustelle für die neue Villa „Klingler“. Hier gibt es noch nichts zu sehen. Eigentlich wäre nach Villa „Schwan“ die Villa „Hirsch“ an der Reihe, aber wenn man diese Reihenfolge beibehalten hätte, dann hätte man die Prof.-Dr-Vogel-Straße regelrecht verstopft.

Das wäre nicht nur ärgerlich für die Bewohner der bereits sanierten vier Villen, sondern hätte auch die Arbeiten an den Kolonnaden behindert. Außerdem wollte man vor Saisonbeginn die lauten Arbeiten in der Nähe der bewohnten Villen und vor allem des Grand Hotels abgeschlossen haben, um die Bewohner und Gäste nicht zu stören. Dass das Grand Hotel für Monate in den Lockdown gehen musste, wusste man da noch nicht. In der Zeit ohne Gäste haben die Bauarbeiter noch mal richtig Gas gegeben.

Ursprünglich standen hier mal ein kleines Posthaus und Garagen für die Gewerbetreibenden, die oben in den Kolonnaden wohnten. Das alles wurde schon 2007 abgerissen und 2019 durch Fällungen der Abstand zum Kurwald hergestellt. Zunächst diente die Fläche ab 2015 als Baustelleneinrichtung, aber für den Bau der neuen Villa wurde die Baustelleneinrichtung neben die Perlenkette auf die Wiese vor dem Prinzessin-von-Reuß-Palais verlegt.

Nun hat man dort einen Teil zum Parkplatz für das Medinis gemacht und verlegt die Baustelleneinrichtung auf den öffentlichen Parkplatz der EntwicklungsCompagnie Heiligendamm. Der Schotterparkplatz stellt eigentlich das Baufeld des Thalassozentrums dar, aber weil dieses noch nicht in Planung ist, stellt die ECH ihre Fläche seit dem Kauf als Parkplatz zur Verfügung.

Zum 31.12.2021 wird der Parkplatz geschlossen und die Baustelleneinrichtung dorthin verlegt. Die Stadt arbeitet deshalb daran, die eigentlich ausreichend vorhandenen Parkplätze attraktiver zu machen und möglichst ein paar neue zu schaffen. 

Der erste Entwurf, der ein Ergebnis des Werkstattverfahrens ist, das die EntwicklungsCompagnie Heiligendamm 2004 zusammen mit der Stadt und Moderatoren durchlief, sah auf der damals noch als „Ensemble-Villa“ bezeichneten neuen Villa hinter der Perlenkette ein Flachdach vor. Alles, was unter der Erde ist, wird im Modell der Einfachheit halber nicht dargestellt. Es ist ja nur eine Visualisierung.

Bei der Bauplanung hielt man an den drei überirdischen Vollgeschossen fest. Das Souterrain ist keine Neuerung – das wäre bei der Flachdach-Variante auch gewesen – aber das Walmdach an Stelle des Flachdaches ist ein neu geplantes Detail. Das hier ist die Ansicht ungefähr aus der Perspektive des ersten Bildes von Osten nach Westen. Das Haus im Hintergrund existiert noch nicht – das ist das Ensemble-Palais. 

So sieht die nun nach dem leitenden Architekten Klaus Klingler „Villa Klingler“ genannte Villa von Osten her aus. Der Turm orientiert sich an den Gebäuden des Grand Hotels. Vorbild für die Proportionen ist hier das Prinzessin-von-Reuß-Palais und Vorbild für die Kubatur die Villa „Anker“. Die zierenden Details wiederum findet man an den Gebäuden des Grand Hotels wieder. Man erfindet hier also kein neues Gebäude, sondern komponiert aus den benachbarten Villen eine neue Villa. Auch die Ausrichtung des Turms nach Osten ist wohl überlegt.

Zusammen mit der L-förmigen Ecke der Villa „Schwan“ wird hier eine historische Platzsituation betont. Der erste feste Weg von Doberan zum Meer führte genau hier entlang. Der Turm der Villa „Klingler“ markiert also die Kreuzung der einstigen Chaussee und der – erst 80 Jahre später gebauten – Professor-Vogel-Straße. Auch der Teil der Chaussee wird hier als Weg wieder angedeutet, aber wegen inzwischen anderer Eigentumsverhältnisse und Interessen nicht durch den Wald, sondern am Waldrand entlang geführt. Wie genau das nachher aussehen wird, ist noch nicht klar. Es entspricht aber der Idee von Kayser & Großheim vor über 240 Jahren, einen Rundweg zu schaffen. Allerdings eignet sich der hier nur für Bewohner, denn die Residenzen Heiligendamm werden als „gated community“ vermarktet – geschlossene Wohnanlage.

Aktuell gibt es einige Streitigkeiten, weil Stadtvertreter Harry Klink befürchtet, das Gebäude könne zu hoch werden und das Gesamtbild stören. Genau das hatte ich mir 2010 auch gedacht, als ich dieses Foto vom Modell anfertigte. Doch ich fotografiere hier quasi mitten von der Ostsee aus auf einer Höhe, als würde ich auf einer Seebrücke stehen, die es dort nicht gibt. Von der vorhandenen Seebrücke kann man schon die Villen „Schwan“ und „Hirsch“ kaum sehen, weil sie eingerückt sind. Schwarze Dächer verschwinden vor dunklem Wald. Von der Promenande aus schaut man in einem Winkel auf die Villen, der schon die vorhandene Bebauung an der Südseite hinter den Villen verschwinden lässt. Vom Strand verschärft sich das noch, weil man von unten auf das Ensemble schaut. Lediglich von Drohnen aus kann man mit Geschick den richtigen Winkel finden, um eine Überragung so sichtbar zu machen, wie ich hier durch Hocken vor dem Modell. 

Die Stadt sollte den am 17.07.2017 zum 4. Mal geänderten Bebauungsplan Nr. 25 nachträglich zum dann 5. Mal ändern, obwohl die Stadt am Bauantragsverfahren beteiligt war. Der Landkreis erteilte die Baugenehmigung im September 2020 – die einjährigen Widerspruchsfristen sind also verstrichen. Es sind 2 der 17 Wohnungen verkauft, davon eine der vier im Dachgeschoss. Die restlichen Dachgeschosswohnungen würden zusammen über 6 Millionen Euro bringen, die bei einer Änderung dann nicht verdient werden können. Oder man könnte die 17 Wohnungen zu je mehr als 1,4 Millionen Euro gar nicht verkaufen. Die Schadenersatzforderungen wären dementsprechend besonders hoch. Darum wird es am Ende eine Sache zwischen Landkreis und Stadt sein, die Sache aufzuklären und zu regeln.

Schauen wir uns die andere Seite an. Das hier war mal der Eingang zum legendären Schwanen-Café in den Kolonnaden. Die einstige Shopping-Mall von Heiligendamm wird saniert und es werden 9 Wohnungen in einer Art Chalet gebaut. Wie bei den meisten Villen entsteht auch hier nachträglich ein Kellergeschoss – in dem Fall als Souterrain.

Dafür wurden die drei historischen Außenwände mit einem Stelzengerüst unterbaut. Die Rückseite der Kolonnaden wurde nach 1945 stark verändert und musste nicht erhalten werden. Sie wird auch in Zukunft anders aussehen. Den Beckmannschen Anbau hat man abgerissen, wird ihn aber rekonstruieren.

Hier sieht man den Arkadengang. Jede einzelne Säule ist gestützt. Die Öffnungen sind zugemauert, um die Stabilität der Mauern zu erhöhen. Nach Vollendung des Unterbaus öffnet man die Wandöffnungen wieder.

Wie man durch die Sanierung sieht, handelt es sich um einen sehr einfachen Fachwerkbau. Man hat viele Reste verwendet und auch mal Lücken einfach mit Stroh und Lehm gestopft. Schließlich sollte hier keiner wohnen oder wenn, dann nur in der Saison oben schlafen, um pünktlich unten bei der Arbeit zu sein.

(Quelle: Archiv Friedrich Rochow)

In den Kolonnaden gab es Boutiquen mit edlen Tüchern und Kleidern, Düften und Schmuckstücken, Souvenirs und wohl schon nach dem Bau einen kleinen Imbiss.

(Quelle: Archiv Beckmann)

Im Anbau hatte der Hofphotograph Beckmann sein Atelier. Später hatte Hanna Eggers ein Fotoatelier in der Mitte der Kolonnaden. Als in den 1960ern die Familie Walter ihre HO Gaststätte „Zur Erholung“ – im Volksmund und später offiziell Schwanencafé genannt – eröffnete, nutze sie das Atelier als Lager. 

Die Schutzwände informieren auch über das zukünftige Aussehen. Die Kolonnaden werden 9 Wohnungen mit je drei Etagen und Dachterrasse haben. Bilder und weitere Infos gibt es einen eigenen Artikel

 

Zuletzt genießen wir den Blick durch die Professor-Vogel-Straße mit der Villa „Seestern“, in der nun auch die riesige Dachgeschosswohnung verkauft werden konnte. Die Interessenten konnten sich angesichts der Schrägen nicht so richtig vorstellen, diese Wohnung einzurichten. Die ECH hat daraufhin eine Musterwohnung aus der übrigens größten Wohnung der historischen Perlenkette gemacht und dieser Gestaltungsvorschlag zeigte, was man machen kann. Nun ist nur noch unten eine 2-Zimmer-Wohnung frei. Zur Villa „Seestern“ gibt es hier einen eigenen Artikel

 

Bilder aus der Villa „Schwan“

Der Termin war auch die letzte Chance auf einen Blick ins Innere der Villa „Schwan“. Wegen laufender Innenarbeiten und aus Rücksicht auf die Privatsphäre der Gäste habe ich nur die noch nicht eingerichteten Teile fotografiert, sofern keine Arbeiten gestört wurden. Insgesamt sind es aber schon viel mehr Bilder, als bei den anderen Villen.

Zuerst ein Blick auf die Seeseite der Villa Schwan. Das ursprüngliche Aussehen wurde wiederhergestellt. Erker, Balkon mit Baldachin und darüber ein Altan – so sah die Villa wohl schon hundert Jahre nicht mehr aus. Noch ist sie nicht fertig – es fehlen noch die Brüstungen.

Schon nach dem ersten Weltkrieg wurden viele Veränderungen vorgenommen – zum Beispiel der Altan durch einen unproportionalen Dreiecksgiebel ersetzt. Die Vereinfachung der Fenster und Türen zu DDR-Zeiten taten ihr Übriges. Alte Ansichten gibt es im Gebäudedatenblatt.

Ein Blickfang ist der Erker. Wobei es durch späteren Anbau zwei Erker sind. Die ECH hat es so wiederhergestellt, statt mit nur einem Erker. Denkmalschutz ist immer eine Entscheidung für einen Zeitpunkt und wenn man darf, dann nimmt man den, als es nach unserem Zeitgeschmack am Schönsten war. Praktischer war es gewiss zu DDR-Zeiten.

Ursprünglich war die Fläche für diese und die benachbarte Villa „Hirsch“ für den Bau einer großen Restauration freigelassen worden. Man entschied sich aber anders und setze die beiden Villen zwischen die Villen „Anker“ und „Seestern“. In diesem Kontext erfolgte die Eckbetonung an den Außenecken der beiden Villen. Hier ist es der doppelte Erker, der dem Haus jede Strenge nimmt. 

Die Rückseite ist einfacher gestaltet, aber dennoch ganz außergewöhnlich. Außer Villa „Möwe“ hat keine Villa zur Südseite richtige Balkone. Hier sieht man auch noch einmal gut die Eckbetonung.

Innen sind die Wohnzimmer der linken Wohnungen das Muss bei der Besichtigung, denn hier ist der der See zugewandte Erker. Auch die Rundbögen wurden wiederhergestellt. Der Architekt, Herr Klingler, gab noch mit auf den Weg, den Fenstern ein besonderes Augenmerk zu schenken. Es gehen wirklich alle vier Elemente um das Auge herum zu öffnen. Die beiden Oberlichter sind Klappfenster und die beiden Seitenteile Flügelfenster. Auf diesem Bild haben wir auch die toskanisch anmutenden Rundbogenfenster und die rechteckigen Varianten gleichzeitig.

Wahrscheinlich war das hier die Beletage, denn hier ist der Balkon mit dem Baldachin und der wunderbare Panoramablick aufs Meer. Wobei das Panorama durch die geschwungene Form der Perlenkette nicht komplett ist. Von Villa „Greif“ hat man einen größeren Rundumblick.

Die Säulen, die den Baldachin tragen, sind massives Eisen, wie im Original. Ursprünglich mussten die immer zugleich zierenden und tragenden Eisenelemente in Hamburg bestellt und nach Heiligendamm geliefert werden, weil es im Lande keine Eisengießerei gab, die einen Auftrag in der Größe ausführen konnte. Dank alter Fotos von Benjamin Beckmann ließ sich auch die Verzierung rekonstruieren.

Natürlich dürfen bei einer Villa nach venezianischem Vorbild auch die „Vasen“ auf den Podesten nicht fehlen. Auch die sind Sonderanfertigungen, aber aus Beton. 

Das Dachgeschoss war auch bei dieser Villa nicht ausgebaut. Bei meiner Besichtigung im Jahr 2009 führte hier nur eine Luke hin, durch die man das Dachgebälk sehen konnte. Damals war die Hälfte des Dachgeschosses zusammen mit dem Boden des Obergeschosses ins Erdgeschoss abgestürzt. Leider durfte ich damals keine Fotos machen. Hinter mir befindet sich hier übrigens eine schneeweiß-hochglänzende offene Eckküche. 

Vom Nebenraum aus hat man einen Blick auf die Villa „Seestern“, der sich sonst nicht ergibt. Hier sieht man außer reicher Verzierung auch Ideenreichtum, wenn es darum geht, einem Haus Balkone zu spendieren, das vorher keine hatte. Die Ecken waren die einzige Möglichkeit, das denkmalschutzkonform zu realisieren. Einige Detailfotos habe ich noch für die Gebäudedatenbank gefertigt. Das war der kleine Einblick.

Die nächste und vorletzte zu sanierende Villa der Perlenkette wird dann Villa „Hirsch“ sein, die man für Villa „Klingler“ verschoben hat. In der Mediation hat die ECH zugesagt, bis 2022 mit der Sanierung der Perlenkette fertig sein zu wollen. Durch den Immobilienboom gibt es heute eine Nachfrage, die zu Planungsbeginn 2004 noch gar nicht vorstellbar war und das zu Preisen, die damals gar nicht vorstellbar waren.

Trotzdem ist mehr Porzellan zerschlagen, als Geld verdient worden. Das, was Robert A. M. Stern an Potenzial in Heiligendamm sah, ist verspielt worden. Schon durch die Herauslösung des Grand Hotels aus der Jagdfeld-Gruppe ist eine ganz andere Situation entstanden, auch wenn beide nach wie vor gute Synergien nutzen. Aber die Stadt hat Planungsziele aufgegeben, die wieder das mit Heiligendamm machen sollten, was sich in der Vergangenheit bewährt hat: Maßvolles Wachstum für neue Klientel – diesmal sogar für Erstwohnsitze. Aber noch ist ja nicht aller Tage Abend – B18 ist weit weg und man hat in der Mediation vereinbart, miteinander darüber zu reden, wenn es soweit ist. Die meisten Stadtvertreter haben da Geduld. 

Geduld war auch gefragt, als es darum ging, wie das Grand Hotel von außerhalb der Gruppe mit Jagdfelds Unternehmen zusammenarbeiten kann. Beide mussten sich erst finden und zwei doch recht unterschiedliche Unternehmer zueinander finden. Der Hotelservice für die Residenzen Heiligendamm wird inzwischen durch das Grand Hotel realisiert. Die Bewohner bekommen die Weiße Karte, mit der sie nicht nur im Grand Hotel überall hinein kommen, um zum Frühstück oder in den SPA-Bereich zu gehen, sondern können auch alles bequem darauf buchen. Sie können ihr Haustier in die Hände der professionellen Betreuung des Hotels geben und auch ihre Kinder im Kids Club betreuen lassen. Sie können bei Ronny Siewert ihr Menü zusammenstellen lassen und – Zitat – sämtliche 5-Sterne-Angebote des Hotels von der Zimmerreinigung und Wäscheservice über Autoreinigung, Shuttleservice, Helikopter-Anreise bis hin zum Roomservice nutzen. Services für den Haushalt und die Sicherheit der Apartments bietet das Grand Hotel ebenfalls an, während die Bewohner der Perlenkette gerade an anderen Orten der Welt zu tun haben.

Und so darf man doch mit Zufriedenheit auf dieses Bild der wieder ein Stück mehr Weißen Stadt am Meer werfen. Von der öffentlichen Promenade oder dem öffentlichen Strand aus oder wie hier von der öffentlichen Seebrücke oder bei öffentlichen Führungen, die auch einen kleinen Einblick geben, den man aber auch haben kann, wenn man an Veranstaltungen des Grand Hotels teilnimmt, ins SPA oder einfach einen Kaffee trinken geht. Denn – abgesehen von Corona – ist all das möglich.

Nur noch eine Lücke gilt es zu schließen, bis wieder alles in Weiß erstrahlt, auch wenn selbst das einigen zu weiß ist. Über Geschmack lässt sich vortrefflich streiten. Über Fakten nicht. Und hier wurden Fakten geschaffen – allen Unkenrufen zum Trotz. 

Bis zum nächsten Einblick!

 

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