Heuschnupfen? Ab ans Meer!

So schön die warmen Sonnentage auch sind, so sehr leiden Allergiker unter den Pollen, die der Wind von Bäumen, Büschen und Blumen löst und durch die Luft wirbelt. Juckende und tränende Augen, Kitzeln in der Nase und Niesattacken, eine belegte Stimme und Hals- und Kopfschmerzen machen Allergikern zu schaffen.

Am Liebsten würden sie drin bleiben, bis die Heuschnupfenzeit vorbei ist. Doch die hat ja gerade erst angefangen und je nach Empfindlichkeit leiden manche bis tief in den Herbst hinein unter den Allergenen. Pollenschutzgitter, Sprays und Globulis schaffen Linderung. Aber so richtig durchatmen kann man nur, wo es möglichst wenig Pollen gibt.

Die Küstenregion ist pollenarm

Die Küste ist so eine pollenarme Region. Am Strand wachsen bestenfalls Sanddorn und Strandhafer und auf die reagieren nur die Wenigsten. Die schwere feuchte Salzluft befreit die Nase, benebelt die Atemwege und ermöglicht es, mal wieder richtig durchzuatmen.

Auf dem Meer wartet Erholung für die Atemwege

Am Besten ist die Luft auf Seebrücken, die weit aufs Meer hinaus ragen oder natürlich auf Schiffen. Auch der Küstenwald ist ganz im Gegensatz zu Wäldern im Binnenland ein guter Ort, um seine heuschnupfengeplagten Nase und und Augen zu schonen. In unmittelbarer Ufernähe vermischt sich die sauerstoffhaltige Waldluft mit der salzhaltigen Seeluft und es bildet sich Aerosol.

Rehabilitationskliniken mit dem Schwerpunkt Haut- und Atemwegserkrankungen wissen das zu nutzen und schätzen und fordern die Kurgäste zu ausgedehnten Spaziergängen auf.

Heiligendamm ist bestens für Allergiker geeignet

Im ältesten deutschen Seebad Bad Doberan-Heiligendamm ist all das möglich. Die Weiße Stadt am Meer liegt direkt an der Ostsee, ein Buchenwald umgibt die erste Reihe und stellt einen perfekten Filter zwischen den Feldern im Hinterland und dem Strand dar. Pollen kommen da kaum hindurch. Um den Ort herum gibt es hauptsächlich Felder und kaum Wiesen und keine Heide. Außer Raps führt kaum ein Getreide zu allergischen Problemen. Heiligendamm ist also ein guter Ort für Allergiker.

Von Heiligendamm aus kann man eine Stunde lang nach Kühlungsborn wandern oder auch eine halbe Stunde mit dem Rad fahren. Vom Molli-Bahnhof geht es vorbei an der MEDIAN-Klinik durch den Küstenwald und dann immer auf der Steilküste entlang bis nach Kühlungsborn-Ost. Bei Bedarf bringt die Bäderbahn „Molli“ den Spaziergänger auch wieder zurück nach Heiligendamm.

Nach Osten gibt es keinen Küstenwald, aber dafür kann man kilometerweit direkt am Strand entlang laufen. Nach einer Stärkung in Börgerende geht man denselben Weg wieder zurück. Pro Strecke braucht man etwa 50 Minuten zu Fuß. Von Börgerende kommt man auch weiter nach Nienhagen, Diedrichshagen und Warnemünde, allerdings entlang von Feldern, sodass man das nur machen sollte, wenn der Wind von Norden kommt und die Pollen ins Innenland trägt.

Wer kann, nimmt einfach eine Ferienwohnung an der Ostsee und gönnt sich ein paar Tage Auszeit von den Heuschnupfengebieten. Unterkünfte gibt es hier.

PS: Der pollenärmste Bereich ist der 600 Meter vom Wasser ins Inland. In diesem Bereich liegen z.B. das Grand Hotel Heiligendamm, die Ferienwohnung in der Villa „Greif“, die Ferienwohnung im Haus Bischofsstab, die Turmwohnung im Haus Bischofsstab und die Apartments im Linden-Palais in Heiligendamm.

 

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.