Der Strand in Heiligendamm: Zugänge, Abschnitte, Wachtürme, Kurtaxe, Qualität

Strandzugang B „Liegnitzsteg“

Textilstrand (Westen), Hundestrand (Osten), unbewacht

Beschaffenheit:

Schmaler Sandstrand, viele Steine, auch in der Brandung
bewaldete Steilküste, Schatten möglich

Angebote:

Parkplätze
(Gastronomie und Toiletten in 400m Entfernung am Kinderstrand)

Hinweise:

nicht kurtaxpflichtig
nicht barrierefrei (Treppe, Rampe bis zum Strand, nicht ins Wasser)
kein Rauchverbot, teilweise Hundestrand
Grillen, Zelten, Fahrradfahren, Lagerfeuer verboten 

Anfahrt

Biegen Sie zwischen der MEDIAN-Klinik und den Bahnschranken in den Wald ab. Kurz hinter der MEDIAN-Klinik finden Sie auf der linken Seite Parkschein- und Kurtaxautomaten. Die Kurtaxpflicht gilt nicht für die Strandzugänge A und B.

Fahren Sie die Straße entlang, bis nach dem Ende des Zaunes auf der rechten Seite eine rot-weiße Absperrung und ein Parkscheinautomat erscheinen. Rechts und links darf geparkt werden. Eine Wendemöglichkeit besteht spätestens am Ende der Straße, sodass Sie auch auf der linken Seite in Fahrtrichtung parken können. Ein Parkscheinautomat befindet sich auf der rechten Seite. Bezahlt werden kann in Bar (mindestens 50 Cent) oder mit der easypark-App. Die Parkgebühren betragen 50 Cent pro Stunde.

Sie erreichen den Strand über eine Treppe und eine Rampe. Die Treppe führt nach Osten auf den sandigeren Abschnitt und die Rampe auf den steinigeren Hundestrand.

Beschreibung

Der Strandabschnitt zwischen Kinderstrand und Hotelstrand ist beinahe ein Naturstrand. Hier gibt es viele Steine in der Brandung und Anhäufungen von Küstenabbrüchen am Fuß der Steilküste.

Zwischen durch schlängelt sich ein sandiger Pfad, auf dem Strandspaziergänger gern nach Kühlungsborn oder ins Herz Heiligendamms wandern.

Es gibt aber auch kleinere Flächen mit Sandstrand, auf dem man sein Strandtuch ausbreiten oder die Strandmuschel aufbauen kann. Zwischen den Steinen in der Brandung gibt es auch sandige Einstiege in die Ostsee. Nichtsdestotrotz muss man auf die Steine im Wasser aufpassen. Man gelangt zum Strand über eine normal begehbare Treppe oder über eine Rampe. Rechts kann man sich niederlassen, links ist es zu steinig. Darum gibt es hier einen weiteren Hundestrand.

Dieser Strandabschnitt ist wegen seiner Beschaffenheit eher ruhig, fast schon ein Geheimtipp. Hier sitzen oft Maler oder Fotografen, Singles mit einem Buch am Vormittag, Kurgäste am Nachmittag nach den Therapien oder Paare bei einem Glas Wein im Sonnenuntergang.

Statt Möwen gibt es hier Wildenten zu beobachten und hin und wieder wird eine Blume angespült, die daran erinnert, dass kürzlich eine Urne dem Meer übergeben wurde. Es ist ein melancholischer Ort und doch voller Romantik.

Weitere Informationen

Seinen Namen verdankt der Strandabschnitt Auguste von Harrach (1800-1873), die als „Fürstin von Liegnitz“ nach dem Tod der Königin Luise von Preußen die zweite Ehefrau des Königs Friedrich Wilhelm III. von Preußen in morganatischer Ehe wurde. Die Fürstin hielt sich oft am Heiligen Damm auf und bewohnte zunächst zwei Zimmer der später „Mariencottage“ genannten Villa ihrer Stieftochter Alexandrine. Als Großherzog Paul Friedrich für Alexandrine das Alexandrinencottage bauen ließ, bekam die Fürstin von Liegnitz das ganze Mariencottage.

Sie ließ westlich des Alexandrinencottages abseits des Damenbades an einem Einschnitt der Steilküste einen Steg ins Wasser bauen, der deswegen den Namen „Liegnitzsteg“ bekam. Heute heißt der 2003 über das Packwerk unterhalb des Alexandrinencottages gebaute Steg ebenfalls so und auch der Strandzuang hat diesen Namen bekommen.

Vorheriger Strandabschnitt:
Strandzugang A „Kinderstrand“ (Hundestrand, FKK-Strand (Westen), Textilstrand (Osten), unbewacht)
Nächster Strandabschnitt:
Strandzugang C „Grand Hotel“ (Textilstrand (Osten), Sportbereich (Westen), Nichtraucherstrand, bewacht)

Übersicht aller Strandabschnitte
Informationen für Strandbesucher

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